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Marie-und-Hermann-Schmidt-Schule Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "Sehen"
Königs Wusterhausen

Schulprogramm

Die Schulkonferenz hat das Schulprogramm am 27.06.2018 verabschiedet.

(Link zum Schulprogramm)

Die pädagogischen Grundorientierungen der Schule sind:
Für den Unterricht:

Wir möchten, dass unseren Schülern Lernen Freude bereitet und dass sie mit einem Gefühl von Selbstachtung und Selbständigkeit aufwachsen. Es gilt Begabungen und Stärken aus ganzheitlicher Sichtweise heraus zu finden und zu stärken. Von unseren Schülern wird die Sehbehinderung oft als Defizit oder Nachteil gegenüber Sehenden erlebt. Wir setzen uns zum Ziel, sie mit dieser Sehgschädigung zu einem selbstbewussten und selbstbestimmten Leben zu befähigen. Unsere Schüler sollen die Möglichkeit bekommen, Erfahrungen in verschiedensten Lernsituationen zu machen. Sie gewähren Spielräume für individuelle Arbeits- und Lernrhythmen der Schüler, mit dem Ziel der selbstbestimmten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die Voraussetzungen zur individuellen Betreuung eines jeden Schülers wird durch unser schuleigenes Medienzentrum geschaffen. Für jedes Kind wird ein individueller Förderplan entwickelt, der eine intensive Betreuung und das Zusammenführen aller Fördermaßnahmen zum Ziel hat.

Für das Schulleben:

Wir unterrichten blinde, sehbehinderte und teilweise lernbehinderte Kinder und Jugendliche in einer modernen, gut zugänglichen Lernumgebung. Den Schülern stehen verschiedenste Ressourcen zur Verfügung (Bibliothek, Sporthalle, Schwimmhalle, Lernküche, Keramikwerkstatt, Therapieräume, PC Räume). Die Atmosphäre an der Schule ist freundlich und familiär. Sie wird gefördert durch regelmäßige gemeinsame Schulfeiern und Schulveranstaltungen. Soziales Lernen ist ebenso wichtig wie der Erwerb von Fachkompetenz. Unsere Schüler sollen sich in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptieren lernen. Unser besonderes Anliegen ist es, eine gemeinsame Schulidentität zu entwickeln, die auf Akzeptanz und Verständnis beruht. Um den individuellen Charakter unserer Schule zu unterstreichen beteiligen sich alle Schülerinnen, Schüler und Eltern aktiv an der Gestaltung der Pausenhöfe, der Freiflächen, des Schüleraufenthaltsraumes sowie der Klassenräume.

Für Kooperation und Partizipation:

In der Zusammenarbeit mit den Eltern gelingt es uns unsere SchülerInnen weltoffen zu erziehen und ihr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Die Eltern unserer SchülerInnen bringen sich neben der Mitwirkung in den Gremien, durch die Teilnahme oder Unterstützung von schulischen Aktivitäten wie Wandertage, Klassenfahrten oder gemeinsame Klassenveranstaltungen ein.
Das Förder- und Beratungszentrum für den Förderschwerpunkt Sehen an unserer Einrichtung wirkt landesweit und gibt Unterstützung im gemeinsamen Unterricht an Regelschulen im Land Brandenburg.
Jährlich absolvieren Studenten der Universität Potsdam, der Berliner Humboldt Universität und der Universität Hamburg an unserer Einrichtung Orientierungs- und Unterrichtspraktika. Weiterhin beteiligt sich die Schule am ISAR-Projekt der Universität Dortmund. Vertreter unserer Schule arbeiten in Landes- und Bundesgremien mit, so z. B. in der Bundesfachkommission für Lern- und Lehrmittel.

Für das Schulmanagement:

Die Schulleitung zeichnet verantwortlich für die Entwicklung der Schule. Grundprinzip für ihre Arbeit ist die allseitige Transparenz ihres Handelns und die Herstellung eines pädagogischen Konsenses im Kollegium. Ein funktionsfähiges Qualitätsmanagement ist zur Ergebnissicherung zwingend notwendig.
Grundlegende Aussagen zu unseren Leitlinien fanden einen Konsens im Kollegium. Für die zukünftige Arbeit setzen wir uns folgende Schwerpunkte:
1. das gemeinsame Verständnis von gutem Unterricht
2. die Grundsätze für das einheitliche Handeln
Um den Anforderungen einer modernen Schule bezüglich Methodenvielfalt, neuen Organisationsformen und Unterrichtsprojekten gerecht zu werden, ist die regelmäßige Teilnahme aller Lehrkräfte an Weiterbildungsveranstaltungen Voraussetzung.

Quelle: Selbsteintrag durch Schule. Stand: 18.08.2020

Im Vordergrund stehen die folgenden vier Entwicklungsschwerpunkte (aus den Aspekten a) bis h) in 5.3 des Rundschreibens "Schulprogrammarbeit im Land Brandenburg")

- pädagogische Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen in Unterricht, Erziehung, Beratung und Betreuung;
- Schulinterne Curricula
- Überarbeitung des Schulprogramms, Diskussion und Beschluss in den Gremien

Verantwortlichkeitsbereich: Schule
Quelle: Selbsteintrag durch Schule. Stand: 18.08.2020



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